Newsletter 1 – Von Dakar bis zum Training in Ost-Holstein

19. Februar 2026

Hallo zu unserem ersten Newsletter!

Es freut mich, dass Du am lesen bist!

Hier die Themen:

– Unsere erste Dakar Abenteuer Tour ist Geschichte – und was für eine!

– Neue spannende Touren für 2026: Spanien, Polen und Portugal

– Es gibt noch freie Plätze bei unseren Gelände Trainings

– Was ist „in der Pipeline“… ?

 

Dakar Wüsten Abenteuer Tour 2025

Was für ein Erlebnis!

Die Idee war, eine Tour mit wirklichen Paris-Dakar Charakter zu fahren, mit vielen Strecken und Abschnitten der legendären Paris-Dakar Rallye und dem Ziel am „Lac Rosé“ bei Dakar in Senegal.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Wir sind in Dakhla, West Sahara (Süd Marokko) gestartet. Am ersten Tag ging es über die einzige Strasse nach Süden zur Mauretanischen Grenze. Der Grenzübertritt war erwartungsmäßig spannend und auch etwas langwierig. Aber das gehört halt dazu… Die erste Nacht haben wir in einem Hotel in Nouadhibou verbracht. Dort haben wir auch gelernt, dass es in Mauretanien eigentlich keinen Alkohol gibt, bzw. eine Dose Bier auch schon mal über 10€ kosten kann!

Zum Glück hatten wir gut für die Tour eingekauft…Nouadhibou allein ist schon fast eine Reise wert! Es ist die Stadt der alten Mercedes 190er – natürlich nur Diesel. Allgemein ist es in Mauretanien ausserhalb der großen Städte, und davon gibt es nur fünf oder sechs…, schwierig, Benzin zu bekommen.

Der zweite Tag der Tour führte uns entlang der bekannten Eisenbahn-Strecke zum zweit-größten Monolithen der Welt, Ben Amira. Leider hatte sich unterwegs Tino von seiner HP2 getrennt und beide hatten darunter etwas gelitten. Daher mussten wir die beiden verladen. Ansonsten ein toller Einstieg mit cooler Camp Location. Und dann war da natürlich auch noch der längste Güterzug der Welt…

Am nächsten Tag ging es zum ersten mal ins „Off-Piste“ , also quer-feld-ein durch die Wüste nach Atar. Die Stadt Atar war viele Mal Station der Paris-Dakar und auch mal Ruhetag der Rallye.

Von Atar aus sind wir eine Runde gefahren, mit dem Hintergedanken, dass man auch bei Bedarf eine Pause machen konnte, was auch einige gern getan haben. Niki und Kai haben den „freien Tag“ genutzt, um dass Yamaha Side-by-Side und die Husqvarna 701 wieder zum laufen zu bringen.

Und dann ging es richtig los! Voll ins „Off“ zur Nordseite des „Auges der Sahara“ (Structure de Richat). Sensationelle Weiten durften wir auf gut zu fahrenden Pisten durchqueren. Und wieder eine traumhafte Camp Location an einem riesigen sandigen Wadi in El Beyed. Tags drauf haben wir das Auge der Sahara durchquert, das natürlich auf den Satellitenbildern besser aussieht, als vom Boden. Trotzdem war es ein Erlebnis und unsere einzige wirklich steinige Passage, mit einem anspruchsvollen Pass nach oben und später eine fordernde Abfahrt ins Auge. Von dort ging es weiter nach Ouadane, eine sehr alte Wüstenstadt. Hier hatten wir einen netten Lunchstop, bevor wir quer durch die Sandwüste zur Karawanenstadt Chinguetti weiter gefahren sind.

In Chinguetti haben wir unseren Ruhrtag verbracht, in einem kleinen Hotel einer netten Französin. Wirklich ein sehr schönes Quartier in einem Ort, wo man es nicht erwarten würde.

Die zweite Hälfte der Tour führte uns über sandige Pisten, Pässe und schnelle Schotterwege zur Oase Tergit. Die Landschaft und die Abwechslung in diesen Weiten ist immer wieder erstaunlich! Man bekommt so viel zu sehen, so viele verschiedene Eindrücke, dass man mit dem Verarbeiten gar nicht hinterher kommt…

Von Tergit sind wir in zwei Tagen nach Boutilimit gefahren. Hatten wieder ein tolles Wüstencamp irgendwo im nirgendwo! Alle waren total begeistert! Und dann der Kulturschock! Nachdem wir noch mal viel Action auf unserer letzten Etappe in Mauretanien hatten, inclusive Überschwemmung, Warzenschweinen und Affen – ging es nach Senegal. Die Grenze wieder ein Erlebnis der Extraklasse… (haha)

Aber dann die Menschen auf der anderen Seite der Grenze – so ein Leben!

Mauretanien ist dünn besiedelt und die Menschen, wenn auch immer freundlich und hilfsbereit, eher etwas „nüchtern“. In Senegal dagegen tobt das Leben und die Lebensfreude! Toll zu sehen und ansteckend. In Saint Louis hatten wir ein tolles altes Hotel, sehr stylish mit extrem guterKüche!!

Und plötzlich schon der letzte Tag dieser sensationellen Tour. Auf nach Dakar!

Als wir am Strand kurz vor Dakar ankamen, sind wir uns alle in die Arme gefallen und mussten sogar hier und da ein Tränchen wegwischen – es war ein sehr emotionaler Moment! Auch die Passage am Meer entlang zum Lac Rosé war etwas sehr besonderes und bewegendes – wie einst Gaston Rahier, Huber Auriol, Stefan Peterhansel oder auch ich schon früher mit meiner Rallye KTM!

Einfach der Hammer!

Mauretanien hat unheimlich viel zu bieten und ist die perfekte Steigerung zu Marokko. Und das dann noch gepaart mit den Emotionen der Ankunft in Dakar (Senegal) ist etwas ganz besonderes!

Hier nur ein Zitat von einem Teilnehmer, ca. zwei Wochen nach der Tour per Brief:

„Hallo lieber Dirk, ich wollte Dir gern auf diesem Wege einmal ganz besonderen Dank aussprechen!! Wir haben auf der Dakar Tour etwas erleben dürfen, das für den Rest meines Lebens bei mir präsent sein wird!! Dieses ganz besondere Ziel mit ´ner coolen Truppe und einem perfekten Team gemeinsam zu erreichen… der absolute Hammer!!! …“

Was soll ich sagen – das macht mich und mein ganzes Team glücklich! :)))

 

Neu im Program ist die Süd Spanien TET Tour im Februar 2026

Bei dieser Tour wollen wir den winterlichen Temperaturen hier in Deutschland entfliehen und eine abwechslungsreiche Enduro Tour inspiriert von den Strecken des TET’s im Süden Spaniens fahren. Es wird von Alicante, das gut mit dem Flieger zu erreichen ist, einmal quer rüber“ nach Faro in Portugal gehen. Sowohl Ebenen, Flusstäler und Berge mit vielen Schotterwegen stehen auf dem Program.

Für gewöhnlich hat der TET eine gute Mischung von Offroad/Onroad Abschnitten. Aber bei Bedarf können wir vor Ort nachjustieren… Es wird für jeden begeisterten Enduro Fahrer etwas dabei sein.

Im August fahren wir eine ähnliche

Tour im Norden von Polen – die Polen TET Enduro Tour.

Es wird von Schwedt an der Oder (Deutschland) etwas „Richtung“ Warschau gehen. Nach einiger Zeit biegen wir dann wieder nach Norden in die Masuren ab, bis kurz vor die Russische Grenze. Dann durch ehemals Preußen, vorbei an der Wolfsschanze, und Pommern zurück nach Deutschland.

Die Aufteilung On-Offroad wird bei ca. 50-50 liegen. In Polen sind viele Wege sandig, bei Trockenheit staubig, bei Regen aber nur kurzzeitig rutschig.

Wenn es dann bei uns wieder kühler und dunkler wird, also im Oktober, fahren wir unsere erste Portugal TET Enduro Tour.

Gleiches Konzept wie auch schon in Spanien und Polen. Es wird in Porto gestartet, und dann geht es durch ganz Portugal auf den Strecken des TET`s bis nach Faro. Viele kleine Wege, teils sandig, teils schotterig, viele Kurven und natürlich auch Berge und immer wieder mal Asphalt.

Auch hier in Portugal wird es nie langweilig werden. Und das „Drum-herum“ ist in Portugal sowieso schön, vom Wein übers Essen, alles einfach nur toll!

 

Wissenswertes !

– Bei allen drei Touren wird auch eine Motorrad Transport Option angeboten, so dass die Teilnehmer bequem und zeitsparend mit dem Flieger an- und abreisen können.

– Während der Tour wird das Gepäck im Begleitfahrzeug transportiert.

– Es ist ein Mechaniker, natürlich auch Werkzeug, Pflegematerial und Universal-Ersatzteile dabei.

– Nach Möglichkeit werden wir sogar ein Ersatzmotorrad dabei haben. Die Idee ist, tolle Strecken mit coolen Jungs und Mädels inclusive Backup zu fahren. Fahren und Spaß haben, ohne sich Sorgen über mögliche Defekte oder Probleme machen zu müssen.

 

In 2026 haben wir auch wieder ein umfangreiches Lehrgangs- / Schulungs- / Sicherheits-Trainingsprogamm am Start.

Einige Events sind jetzt schon stark gebucht! Wer also noch einen Platz zum Wunschtermin haben möchte, sollte schnell mal reinschauen…

 

Ja, was kommt den noch Neues dazu…?

Zum einen arbeite ich grad eine weitere Marokko Groß Enduro Tour aus, zum anderen planen wir parallel die ersten 4×4 Offroad Events.

Bei der neuen Marokko Groß Enduro Tour wird der Strassenanteil höher sein, als bei unserer Marokko Wüsten Abenteuer Tour. Auf Wunsch kann der Strassenanteil sogar auf 100% „hochgeschraubt“ werden. Der Gedanke dahinter ist, dass die Tour für Jeden fahrbar ist. Marokko ist ein tolles Motorrad-Land und viele träumen von einer Tour dort, trauen sich aber nicht ran, haben Bedenken, es könnte zu schwierig oder anstrengend werden. Für diejenigen ist diese Tour der perfekte Einstieg in eine tolle Welt!

Wir werden, wie immer, in mehreren Gruppen fahren, auch ist das Fahren „Allein“ (also in zweier Gruppen) möglich! So kommt jeder Teilnehmer auf seine Kosten. Auch können Paare teilnehmen, bei denen der eine Part gern mal Offroad fährt, und der andere sich auf der Strasse wohler fühlt. Hier können sie gemeinsam ein tolles Abenteuer erleben.

Stay tuned – später mehr dazu!

Bei Fragen oder Anregungen schickt uns gern eine Mail oder ruft an.

 

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